ArbeitgeberMagazin

AJency GmbH: Mehr Fachkräfte für die Logistikbranche

Speditions-, Logistik- und Entsorgungsunternehmen haben es gegenwärtig nicht leicht, geeignetes Personal zu finden – und eine Änderung der Situation ist kaum in Sicht. Ali El-Chami und Julian Flick sind Recruiting-Experten. Mit ihrer AJency GmbH unterstützen sie die Branche bei der Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern. In unserem Interview erklären die beiden, warum es sich die Logistikunternehmen schwerer als nötig machen, welche Erwartungen Berufskraftfahrer an ihren Arbeitgeber haben und weshalb es auf einen durchdachten Bewerberprozess ankommt.

Nach Aussage des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen in Deutschland aktuell 80.000 bis 100.000 Berufskraftfahrer und die Zahl steigt mit jedem weiteren Jahr. Die Lage in den Unternehmen ist verzweifelt, denn trotz voller Auftragsbücher stehen zahlreiche LKW auf den Höfen. Manche Speditionsunternehmen sind inzwischen dazu übergegangen, Wechselprämien zu zahlen, um Fahrer anzulocken. Kann das wirklich die Lösung sein? „Von Wechselprämien möchten wir dringend abraten“, sagen Ali El-Chami und Julian Flick von der AJency GmbH. „Zuverlässige Mitarbeiter lassen sich nicht mit 1.500 oder 2.000 Euro ködern. Vielleicht findet sich irgendwer für die Stelle, doch der ist dann auch schnell wieder weg, weil er die nächste Prämie abkassieren möchte. Wer seine Personalprobleme lösen will, sollte daher lieber auf moderne Recruiting-Methoden setzen. Es gibt sie längst und sie wirken nachhaltig.“ 

Ali El-Chami und Julian Flick haben die AJency GmbH gegründet, um den Fachkräftemangel in der Speditions-, Logistik- und Entsorgungsbranche zu bekämpfen. Die Methode der beiden setzt auf Präsenz, Identifikation und Leichtigkeit. Das Recruiting Team der AJency GmbH um Ali El-Chami und Julian Flick sorgt mit seinen Kampagnen für die Sichtbarkeit der Unternehmen und leitet die Bewerber durch einen unkomplizierten Einstellungsprozess. Während Julian Flick als einer der Pioniere des Online-Marketings gilt, bringt Ali El-Chami seine Expertise aus dem Personalwesen ein. „Wir sind erfolgreich, weil wir die richtigen Fachkräfte ansprechen und sie bereits im Bewerberprozess an das Unternehmen binden“, erklären die Recruiting-Experten. Mit der AJency GmbH wollen sie die Probleme langfristig lösen. 

Ali El-Chami und Julian Flick von der AJency GmbH bei uns im Interview! 

Herzlich willkommen im ArbeitgeberMagazin, Ali El-Chami und Julian Flick! Der Fachkräftemangel ist für die gesamte Wirtschaft ein großes Problem. Wie gehen die Speditions-, Logistik- und Entsorgungsunternehmen mit diesem Thema um? 

Ali El-Chami: Unsere Branche ist mehr als andere vom Fachkräftemangel betroffen. Zuverlässige Berufskraftfahrer zu finden, ist gegenwärtig keine leichte Aufgabe. Wir müssen aber auch einschätzen, dass die Unternehmen für die Personalgewinnung denkbar schlecht aufgestellt sind. Schließlich fehlt es ihnen in der Regel an Sichtbarkeit. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die ihren Mitarbeitern viel zu bieten haben. Sie finden allerdings trotzdem niemanden, weil die LKW-Fahrer nicht erfahren, dass sie dort unter guten Bedingungen arbeiten können. Wir sehen bei der AJency GmbH immer wieder, dass die Unternehmen auf traditionelle Methoden der Mitarbeitersuche setzen. Mit Zeitungsannoncen, über die Agentur für Arbeit, gängige Portale wie Kleinanzeigen oder gar Mund-zu-Mund Propaganda funktioniert dies aber schon lange nicht mehr. Wenn sich überhaupt Bewerber melden, sind es Menschen, die schon mehrfach entlassen wurden oder von einer Stelle zu anderen springen, weil sie einzig auf höhere Gehälter oder gar Wechselprämien aus sind. 

Ali El-Chami und Julian Flick sind die Gründer der AJency GmbH und unterstützen die Logistikbranche bei der Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern.

Würde sich ein Unternehmen, das verzweifelt nach Berufskraftfahrern sucht, nicht auch auf solche Bewerber einlassen? 

Julian Flick: Das ist sicherlich der Fall. Die Unternehmen machen damit jedoch keine guten Erfahrungen. Es hilft ja nichts, wenn ein Fahrer eingestellt wird, der die Ware nicht termingerecht abliefert, nicht zur Arbeit erscheint oder ständig Unfälle baut. Aber auch wenn unter diesen Bewerbern ausnahmsweise ein geeigneter Arbeitnehmer ist, führen die traditionellen Methoden selten zum Ziel. Sie gehen nämlich meist mit Bewerberprozessen einher, die keine Bindung erzeugen. Der Bewerber erscheint dann nicht zum Vorstellungsgespräch, weil er sich inzwischen für ein anderes Angebot entschieden hat. 

Wie lässt sich vor der Einstellung eine Bindung an das Unternehmen erzeugen? 

Ali El-Chami: Wir müssen uns vorstellen, dass es in der Branche sehr viele Fahrer gibt, die nach einer anderen Anstellung suchen. Ihnen liegt aufgrund des großen Bedarfs aber nicht nur ein einzelnes Angebot vor. Auf ihre Bewerbungen erhalten die Kandidaten eine Vielzahl an Anrufen, die inhaltlich ähnlich sind. Dort heißt es oft: „Klasse, dass du dich bei uns beworben hast. Komm doch einfach vorbei, damit wir alles klären können.“ Der Bewerber kann solche Anrufe letztlich keinem spezifischen Unternehmen zuordnen. Er erfährt nicht, was ihn erwartet und er hat keinen Grund, dieses Angebot wahrzunehmen. Vermutlich wird er sich nicht einmal die Mühe einer Absage machen.

„Wer als Arbeitgeber überzeugen möchte, muss aus der Masse herausstechen.“

Der Erstkontakt ist dabei äußerst wichtig. Es muss dem Bewerber signalisiert werden, dass er im Unternehmen willkommen ist. Er soll spüren, dass er es mit einem soliden Arbeitgeber zu tun hat, der sich um seine Belange kümmern wird. Wir haben gegenwärtig einen Arbeitnehmermarkt und das müssen die Unternehmen begreifen. Wer die besten Mitarbeiter gewinnen will, sollte nicht nur ein guter Arbeitgeber sein, sondern sich auch als solcher verkaufen können. 

„Wir wollen für die Branche die erste Anlaufstelle sein und machen die Speditions- und Logistikunternehmen für Quereinsteiger und für Auszubildende attraktiv“, sagt Ali El-Chami von der AJency GmbH.

Wie die AJency GmbH für Sichtbarkeit sorgt 

Es dreht sich bei der Fachkräftegewinnung also um die Sichtbarkeit und den Bewerberprozess. Wie stellt die AJency GmbH Sichtbarkeit her? 

Julian Flick: Für eine bessere Sichtbarkeit nutzen wir in erster Linie die sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Wir entwickeln und schalten mit der AJency GmbH Kampagnen für die gesuchten Fachkräfte, die unsere Zielgruppe sehr genau erreichen. Inhaltlich geht es darum, das Unternehmen mit seinen Vorteilen zu präsentieren.

„Oftmals ist unseren Kunden der AJency GmbH gar nicht bewusst, welche Vorteile sie ihren Arbeitnehmern bieten.“

In anderen Fällen ist es nötig, an der Attraktivität zu arbeiten. Unsere Anzeigen erzeugen eine hohe Zahl von Bewerbern, die wirklich für die entsprechende Stelle geeignet sind und einen Gewinn für das Unternehmen ausmachen. Wenn die Kampagne angelaufen ist, haben wir es meist mit einem großen Erstaunen aufseiten unserer Kunden der AJency GmbH zu tun. An solche Ergebnisse hatten sie im Traum nicht gedacht. Mit modernen Recruiting-Methoden lässt sich der Fachkräftemangel effektiv unterlaufen. 

Kommen wir zum Bewerberprozess. Was leistet die AJency GmbH an dieser Stelle für die Unternehmen? 

Ali El-Chami: Wir übernehmen den gesamten Prozess bis zum Vorstellungsgespräch. Unser internes Recruiting-Team der AJency GmbH prüft zunächst die eingehenden Bewerbungen, um sicherzustellen, dass es sich um geeignete Kandidaten handelt. Die Qualifizierung ist für unser Bewerbermanagement ein entscheidender Punkt. Stellen wir fest, dass wir einen Top-Bewerber haben, machen wir einen Termin für das Vorstellungsgespräch, der sofort bei unseren Kunden der AJency GmbH im Kalender erscheint. Wichtig an dieser Stelle ist allerdings, dass wir nicht nur die fachliche Komponente beurteilen, sondern auch, ob der Kandidat menschlich ins Team passt – das ist schließlich für beide Seiten von Vorteil und gilt als Voraussetzung für ein langfristiges Arbeitsverhältnis. Passt alles, geben wir auch dem Kandidaten das Gefühl, dass er sich richtig entschieden hat und bestärken ihn in seiner Entscheidung.

Der Prozess nimmt den Unternehmen also den größten Teil der Arbeit ab, er erweist sich aber auch für den Bewerber als äußerst vorteilhaft. Es geht schnell und unkompliziert, was heute unglaublich wichtig ist. Wir holen ihn ab und begleiten ihn, sodass er sich bei seinem neuen Arbeitgeber von Beginn an wohlfühlt. Ist das Vorstellungsgespräch terminiert, wird er beispielsweise via E-Mail oder SMS benachrichtigt, die wir im Namen des Geschäftsführers senden. Er teilt dem Kandidaten mit, dass er sich auf das Gespräch freut, dankt ihm für die Bewerbung und gibt ihm alle nötigen Informationen zum Ort und der Zeit des Gesprächs an die Hand. Unsere Kunden der AJency GmbH können den gesamten Prozess und die Kommunikation von dem Zeitpunkt an, an dem die Bewerbung eingeht, bis zum Vorstellungsgespräch in unserer App nachverfolgen. Unser Bewerbermanagement ist auf dem Markt gegenwärtig einzigartig. 

Die Recruiting-Experten Ali El-Chami und Julian Flick haben die AJency GmbH gegründet, um den Fachkräftemangel in der Speditions-, Logistik- und Entsorgungsbranche zu bekämpfen.

Warum die AJency GmbH manchmal mit Vorbehalten zu kämpfen hat 

Die AJency GmbH geht mit neuen Methoden auf die Unternehmen zu. Stoßt ihr da manchmal auf Vorbehalte? 

Julian Flick: Wir haben es ab und an tatsächlich mit Vorbehalten zu tun. Sie richten sich aber nicht unbedingt auf unsere Methoden. Es ist eher ein bestimmtes Bild, das sich in den Köpfen festgesetzt hat: „Auf dem Arbeitsmarkt gibt es keine Berufskraftfahrer. Wenn es doch welche gibt, taugen sie nichts. In Zukunft wird das alles noch schlimmer, weil die zuverlässigen Arbeitnehmer das Rentenalter erreichen.“ Nun hat das Bild sicherlich ein wenig Schlagseite, doch vollkommen aus der Luft gegriffen ist es nicht. Wir behaupten allerdings nicht, dass es keine Probleme gibt. Vielmehr haben wir die Methoden, sie effektiv zu bekämpfen. Also machen wir uns mit der AJency GmbH an die Arbeit und beweisen, dass es keinen Grund für Schwarzmalerei gibt. 

Ist die Zusammenarbeit mit der AJency GmbH auf lange Sicht angelegt? 

Ali El-Chami: Unbedingt. Die Unternehmen, die einmal unsere Unterstützung in Anspruch genommen haben, kommen immer wieder auf uns zu. Unsere Methode hat zudem die Eigenart, dass sie die Mitarbeitergewinnung zunehmend leichter macht. Wenn wir die Sichtbarkeit eines Unternehmens verbessern, hat das natürlich langfristige Auswirkungen. Ein bekanntes Unternehmen kann mit mehr Bewerbungen rechnen. Am Ende kommen dann regelmäßig Bewerbungen herein, ohne dass überhaupt konkrete Anzeigen geschaltet werden. Genau das wollen wir mit unserer Arbeit der AJency GmbH erreichen.

„Wir bieten unseren Kunden der AJency GmbH eine nachhaltige Lösung für ihre Personalprobleme.“

Ihr habt euch als Recruiting-Agentur auf die Logistik- und Transportbranche spezialisiert. Ist diese Spezialisierung für euren Erfolg der AJency GmbH entscheidend?

Julian Flick: Ohne Spezialisierung geht es heute bei der Personalgewinnung im Grunde nicht mehr. Es gibt zwar noch einige große Agenturen, die sich für alle Branchen zuständig fühlen, doch ihre Erfolge sind inzwischen überschaubar. Es dreht sich ja nicht allein darum, eine Methode zu haben. Bei unseren Kampagnen sind die Inhalte wichtig. Wir müssen genau wissen, was ein Logistikunternehmen von seinen Mitarbeitern erwartet und unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wird. Zudem können wir einen Berufskraftfahrer nur von einer Bewerbung überzeugen, wenn wir wissen, wie er spricht und was er sich von seinem neuen Arbeitgeber erwartet. 

„Oftmals ist unseren Kunden gar nicht bewusst, welche Vorteile sie ihren Arbeitnehmern bieten“, sagt Julian Flick von der AJency GmbH.

Ali El-Chami und Julian Flick über die Erwartung, die Fahrer an ihren Arbeitgeber haben 

Bleiben wir doch bei diesem Thema. Welche Erwartungen haben Berufskraftfahrer an ihren Arbeitgeber?

Ali El-Chami: Wenn wir mit unseren Kunden der AJency GmbH ins Gespräch kommen, heißt es meist: „Die Fahrer wollen immer nur mehr Geld.“ Das ist allerdings nicht richtig und wir müssen bei diesem Thema regelmäßig Aufklärungsarbeit leisten. Natürlich spielt das Gehalt eine Rolle. Wer würde schon ohne einen fairen Lohn eine schwere Arbeit verrichten. Wichtig sind für die Fahrer aber auch das Umfeld und die Arbeitskultur. Wie wird im Unternehmen kommuniziert? Wie sind die Kollegen? Bin ich auf Augenhöhe mit meinem Chef? Steht er an meiner Seite, wenn ich ein Problem habe? Um diese Fragen kreisen die Gedanken der Berufskraftfahrer. Wir wissen das, weil wir täglich mit ihnen sprechen. 

Die eine Seite sind die gesuchten Arbeitnehmer, die andere eure Kunden. Was schätzen die Unternehmen an eurer Arbeit der AJency GmbH im Besonderen? 

Julian Flick: Es ist in erster Linie unsere hohe Geschwindigkeit. Anstatt uns auf einen langwierigen E-Mail-Verkehr zu beschränken, richten wir für jeden Kunden der AJency GmbH eine WhatsApp-Gruppe ein. Wenn es gewünscht wird, sind wir praktisch durchgehend im Gespräch.

„Jeder Kunde der AJency GmbH hat bei uns seinen eigenen Recruiter und seinen eigenen Marketingexperten.“

Damit geht alles reibungslos und schnell über die Bühne. Sollten doch einmal Probleme auftreten, reagieren wir umgehend. Es ist beispielsweise vorgekommen, dass wir zahlreiche Termine für Vorstellungsgespräche festgelegt haben, aber daraus keine Einstellungen resultierten. In so einem Fall warten wir nicht lange ab, sondern schauen uns sofort an, woran es liegen könnte. Eventuell müssen dann die Vorstellungsgespräche oder andere Teile des Prozesses optimiert werden. 

Könnt ihr uns die Arbeit der AJency GmbH an einem Kundenbeispiel näherbringen? Wie sehen die Resultate konkret aus? 

Julian Flick: Wir arbeiten beispielsweise mit einem großen Unternehmen für internationale Speziallogistik zusammen. Wir reden über den Transport von überdimensionalen Schwergütern mit hydraulischen Schrägladern oder Tiefbettfahrzeugen. Sie brauchen also offensichtlich nicht einfach Berufskraftfahrer, sondern Spezialisten mit einer enormen Erfahrung auf ihrem Gebiet. Das war eine echte Herausforderung für uns, weil es solche Spezialisten nicht an jeder Ecke gibt. Trotzdem haben wir es geschafft, dass innerhalb von vier Monaten zehn Fahrer eingestellt werden konnten. Das hat uns und natürlich auch unseren Kunden der AJency GmbH sehr gefreut. Das Unternehmen lässt uns inzwischen neben Fahrern auch Mechatroniker und IT-Mitarbeiter suchen. Sie wollen die Zusammenarbeit fortsetzen und erweitern. 

Wie Ali El-Chami und Julian Flick das Unternehmen gründeten 

Das klingt beeindruckend. Woher nehmt ihr eigentlich eure Expertise? Wir würden gern über euren Werdegang sprechen. 

Julian Flick: Ali hat während seines Studiums für eine große Fitnesskette mit 55 Standorten gearbeitet. Er war zunächst Studioleiter und wurde nach Abschluss des Studiums im Unternehmen als Verantwortlicher für Marketing, Vertrieb, Controlling und Personal eingesetzt. Daher stammt seine umfangreiche Erfahrung mit Einstellungsgesprächen. An dieser Stelle komme ich ins Spiel, weil ich für die Fitnesskette als externer Dienstleister im Bereich Neukunden- und Personalgewinnung tätig war. Auf diese Weise kamen wir in Kontakt und haben gemerkt, dass wir uns hervorragend ergänzen. Da lag der Gedanke an ein eigenes Unternehmen nahe. Wir gründeten die AJency GmbH, als die Corona-Pandemie auf ihrem Höhepunkt war. Durch die Krise ergab sich schließlich der Blick auf systemrelevante Branchen.

Während Julian Flick als einer der Pioniere des Online-Marketings gilt, bringt Ali El-Chami seine Expertise aus dem Personalwesen ein.

Ali El-Chami: Ich hatte mehrere Verwandte, die in leitender Stellung in der Logistikbranche tätig waren. Aus diesem Grund wusste ich, dass der Fachkräftemangel dort besondere Probleme verursacht. Die Verwandten kamen auf mich zu, weil sie unser Wissen im Online-Marketing nutzen wollten. Wir starteten einige Testläufe, die bereits ordentliche Ergebnisse erzielten. Damit hatten wir unsere Aufgabe gefunden. Der Erfolg der AJency GmbH beruht darauf, dass wir mit unserer Expertise alle Aspekte der Mitarbeitergewinnung abdecken. Julian beschäftigt sich mit Facebook-Werbung, seit es möglich ist, dort Kampagnen zu fahren. Und ich bin der Spezialist für den Bewerberprozess. 

Wie steht es um eure Mission? Was wollt ihr mit der AJency GmbH über die Gewinnung von Fachkräften hinaus erreichen? 

Ali El-Chami: Die Speditions- und Logistikbranche ist für unsere Wirtschaft von großer Bedeutung. Ohne die Berufskraftfahrer und die Fachkräfte in ihrem Umfeld kommt alles zum Erliegen. Die Branche hat mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen, wobei eine grundsätzliche Besserung der Situation nicht in Sicht ist.

„Immer mehr Fahrer werden in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen und um den Nachwuchs ist es alles andere als gut bestellt.“

In der Logistik konnten beispielsweise im vergangenen Jahr 15 Prozent der Ausbildungsstellen nicht besetzt werden. Wir sollten in dieser Krise nicht auf staatliche Maßnahmen hoffen. Vielmehr müssen alle Beteiligten ihren Beitrag leisten. Wir tun das, indem wir die Aufmerksamkeit nachhaltig auf die Branche lenken. Wir wollen mit der AJency GmbH für die Branche die erste Anlaufstelle sein und machen die Speditions- und Logistikunternehmen für Quereinsteiger und für Auszubildende attraktiv. Zudem schaffen wir in den Unternehmen ein Bewusstsein dafür, dass die Bedingungen stimmen müssen. Wir können als Agentur die Probleme nicht vollständig lösen, doch wir bringen mit der AJency GmbH Bewegung in die Sache.

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