Long-Covid: So gelingt der Wiedereinstieg in den Job

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Dreieinhalb Monate: So lang waren Personen mit Long Covid 2021 im Durchschnitt krankgeschrieben, berichtet die Techniker Krankenkasse. Das Problem: Danach können viele nicht weitermachen wie zuvor. Wann es Zeit wird für eine Rückkehr und was Betroffene beachten sollten, zeigt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ im achten und letzten Teil der Long-Covid-Serie.

Ein klares Signal zur Rückkehr in den Job gibt es nicht. Aber einen Anhaltspunkt„Wenn die Lust zu arbeiten die Müdigkeit überwiegt“, sagt Professorin Clara Lehmann, Leiterin der Infektionsambulanz des Uniklinikums Köln. Hilfreich ist, mit Ärztin oder Arzt einen Fahrplan zu erstellen, mit wie vielen Stunden man einsteigen und das Pensum allmählich steigern kann.

Grundsätzlich gilt: Langsam anfangen, sich nicht überfordern. Da Long Covid zu den unsichtbaren Erkrankungen gehört, ist es wichtig, im Austausch zu bleiben. Insbesondere Kolleginnen und Kollegen können einen dann besser verstehen. Generell gilt auch während des Ausfalls: „Besorgen Sie sich immer fristgerecht Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und lassen Sie diese dem Arbeitgeber zukommen“, sagt Jana Wömpner, Juristin beim Deutschen Gewerkschaftsbund. Die Expertin erklärt, dass der Arbeitgeber für den Erhalt von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit seiner Angestellten verantwortlich ist. „Nach einer gewissen Krankheitszeit muss er sehen, was er tun kann, um dem Angestellten das Arbeiten wieder zu ermöglichen.“

Die gute Nachricht: Auch wenn es oft lange dauert, können die meisten Menschen wieder in ihren Job zurückkehren.

Quelle: www.presseportal.de

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