Qualitätssiegel für Unternehmen: 5 Tipps, um das Vertrauen wirksam zu stärken

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Qualitätssiegel

Erstklassiges Angebot, durchweg positives Kundenfeedback und dennoch mangelndes Vertrauen neuer Interessenten? Ein Problem, das unter vielen deutschen Firmen verbreitet und wohlbekannt ist – dabei stünden ihnen zahlreiche Methoden zur Verfügung, um das zu ändern. Wo also liegt ihr Fehler und wie können sie die Skepsis ihrer Zielgruppe durch ein Qualitätssiegel nachhaltig auflösen? Im folgenden Ratgeber widmet sich Marcel Spitzel, Geschäftsführer der IfDQ, diesen Fragen und stellt die fünf wirkungsvollsten Tipps hierzu vor.

Zweifellos verfügen zahlreiche Selbstständige und Unternehmer über umfangreiche Erfahrung in ihrem Fachbereich und bieten dementsprechend qualitativ hochwertige Dienstleistungen oder Produkte an. Zwar sind sie stets bemüht, ihre Interessenten genau davon zu überzeugen – gelingen will ihnen das jedoch oftmals nicht. Zu groß ist die Skepsis vieler Verbraucher, um ihnen speziell bei kostenintensiven Angeboten den nötigen Vertrauensvorschuss zu gewähren. Angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz in vielen Branchen wird es dadurch immer schwieriger, als anerkannter Experte ohne Qualitätssiegel wahrgenommen zu werden. „Fehlt den Unternehmen dauerhaft das Vertrauen ihrer Zielgruppe, mindert das ihren Verkaufserfolg erheblich. Wer in 2023 nicht aktiv in seinen Trust-Faktor durch Qualitätssiegel investiert, gerät daher schnell ins Hintertreffen“, erklärt Marcel Spitzel.

„Ergreifen Firmen dagegen aktiv die richtigen Maßnahmen, fördern sie nicht nur das Vertrauen einzelner Interessenten. Vielmehr erhöhen sie ihre Abschlussquote durch Qualitätssiegel nachhaltig und machen stetig weitere Menschen auf sich aufmerksam“, fügt der Zertifizierungs-Experte hinzu. In seiner täglichen Zusammenarbeit mit den verschiedensten Unternehmen beobachtet er regelmäßig, aus welchen Gründen sie mit permanenter Skepsis ihrer Zielgruppe zu kämpfen haben – und hilft ihnen dabei, diesen Missstand zu beheben. Worauf es unter anderem bei einem Qualitätssiegel im Besonderen ankommt, verrät er hier.

Tipp 1: Qualitätssiegel als Erfolgsgrundlage

Um das Vertrauen ihrer Kundschaft zu stärken und hierfür eine essenzielle Basis zu schaffen, ist es unerlässlich, dass Unternehmen eine formelle Zertifizierung wie ein Qualitätssiegel anstreben. Schließlich sind weithin bekannte Institutionen wie der TÜV insbesondere bei deutschen Konsumenten sehr geschätzt und stehen in der öffentlichen Meinung stellvertretend für Qualität. Darüber hinaus sendet die Prüfung und Beurteilung durch eine unabhängige Drittpartei eine deutliche Botschaft: Interessenten können durch ein Qualitätssiegel den Dienstleistungen und dem Service der entsprechenden Unternehmen ohne Bedenken vertrauen.

Da viele Interessenten angesichts der schieren Menge an Rezensionen und eigens initiierten Werbemaßnahmen der Firmen zunehmend skeptisch werden, bieten objektive Prüfungen durch den TÜV oder andere unabhängige Dritte eine sichere Alternative. Offizielle Qualitätssiegel und Zertifizierungen nach ISO, DIN oder AZAV verschaffen Unternehmen somit einen erheblichen Vertrauensbonus bei den Verbrauchern und signalisieren, dass das kommunizierte Niveau sowie die Professionalität ihres Angebots auch von externen Stellen bestätigt wurde.

Marcel Spitzel ist anerkannter Experte für Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung bei der IfDQ.

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Tipp 2: Reichweite generieren und potenzielle Kunden direkt adressieren

Ergänzend zu einem Qualitätssiegel muss jeder Geschäftsinhaber daran arbeiten, wirklich für seine Kunden erkennbar zu sein. Denn viele Firmen haben bereits jahrelange Markterfahrung, liefern hervorragende Leistungen und haben Qualitätssiegel – wahrgenommen wird das allerdings oftmals nicht. Nur jene Unternehmen, die von ihrer Zielgruppe leicht gefunden werden, können sich ihr Vertrauen zuverlässig sichern und letztlich die Anzahl ihrer Neukunden steigern.

Hierfür reicht es allerdings längst nicht mehr aus, lediglich eine simple Website aufzusetzen und ein Qualitätssiegel dort einzubinden. Vielmehr ist eine umfassende Präsenz auf Social-Media-Plattformen wie Instagram oder Facebook vonnöten. Hierbei sollte der Fokus stets auf relevanten Inhalten und qualitativ hochwertigen Grafiken oder Bildern liegen, um sich nachhaltig als professioneller Dienstleister zu positionieren.

Tipp 3: Die Außendarstellung um unabhängige Kundenstimmen und ein Qualitätssiegel ergänzen

In Kombination mit einem offiziellen Qualitätssiegel und größtmöglicher Reichweite versprechen auch unabhängige Kundenbewertungen einen authentischen Einblick in die Arbeit von Unternehmen. Im nächsten Schritt geht es also darum, die eigene Online-Präsenz bewusst mit entsprechenden Inhalten zu füllen. Denn insbesondere im Online-Geschäft suchen potenzielle Kunden nach umfangreichen Informationen, um sich ein aussagekräftiges Bild vom jeweiligen Unternehmen zu machen. Hierbei genießen Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Personen ein hohes Vertrauensniveau und machen oft den entscheidenden Unterschied aus. Um dies gewinnbringend für sich zu nutzen, sollten positive Kundenfeedbacks sowohl auf der Website als auch in den Kommentarbereichen der sozialen Medien sichtbar sein.

Darüber hinaus gilt es, auch Plattformen wie ProvenExpert, Trust Pilot oder Google-Bewertungen zusätzlich zu einem Qualitätssiegel in den öffentlichen Auftritt zu integrieren. Das Ziel sollte es dabei sein, eine Vielzahl verschiedener Kundenmeinungen zum eigenen Unternehmen zu sammeln und sie öffentlich zu präsentieren. Nur so können Firmen sofort als erfahrener Anbieter wahrgenommen werden, der bereits zahlreiche Menschen zu ihrer Zufriedenheit betreut hat. Um diesen Vorgang zu vereinfachen, empfiehlt es sich außerdem, automatisierte Prozesse zu implementieren, die nach jedem Geschäftsabschluss systematisch Kundenbewertungen einholen – beispielsweise indem jedes Mal ein Link zu den Bewertungsoptionen versendet wird.

Tipp 4: Aktive Produktion professioneller Testimonials

Um das Vertrauen potenzieller Kunden weiter zu stärken, haben sich neben einem Qualitätssiegel, Video-Testimonials von bestehenden Kunden als besonders wirksam erwiesen. Durch sie geben Unternehmen ihren Kunden die Möglichkeit, direkt über ihre Erfahrungen und die Ergebnisse der Zusammenarbeit zu sprechen. Dies potenziert die Wirkung von Kundenbewertungen und begünstigt speziell ihre Authentizität. Schließlich handelt es sich hierbei um echte Menschen, die unverfälscht und vor laufender Kamera von spezifischen Projekten berichten: Das ideale Mittel, um potenzielle Kunden auch auf emotionaler Eben zu erreichen. Daher sollten Unternehmen neben systematisch gesammelten Kundenrezensionen, Bewertungen auf Websites, sozialen Medien und Online-Plattformen sowie Qualitätssiegel, auch Video-Testimonials in die eigene Online-Präsenz integrieren.

Tipp 5: Mit Pressearbeit auch die letzten Zweifel ausräumen

Auch die traditionelle Pressearbeit sollte neben einem Qualitätssiegel keinesfalls vernachlässigt werden, ist sie doch nach wie vor eines der wirkungsvollsten Tools, um Reichweite zu generieren und das Vertrauen in das eigene Angebot zu steigern. Ihre maximale Wirkung erzielt sie unterdessen, wenn entsprechende Artikel und andere PR-Inhalte sowohl in der Online-Presse als auch in Print-Medien zu finden sind. Auf diese Weise maximieren Unternehmen nicht nur ihre Sichtbarkeit, sondern stellen ebenfalls sicher, dass stets sachliche Berichte von unabhängigen Journalisten über sie zu finden sind. Die Folge: Selbst zunächst skeptische Interessenten kommen während ihrer Recherche zu dem Schluss, dass es sich, auch durch das Qualitätssiegel, um einen renommierten und vertrauenswürdigen Anbieter handelt. 

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