Mit Videos Bewerber begeistern: Diese 6 Zutaten machen einen guten Recruitingfilm aus

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Da sie mithilfe herkömmlicher Stellenanzeigen kaum noch Bewerbungen erhalten, setzen immer mehr Unternehmen auf Recruitingfilme. Ein Alleinstellungsmerkmal ist das somit aber längst nicht mehr – umso wichtiger werden Qualität und Inhalt der Videos, um aus der Masse herausstechen zu können.

„Ich sehe ständig Filmproduktionen mit nichtssagende Botschaften – damit überzeugt man niemanden“, sagt Julian Schneider von ProMotion Pictures. Der Marketing- und Video-Experte realisierte bereits mehr als 3.000 Videoprojekte und hilft Unternehmen täglich dabei, ihre offenen Stellen durch professionelle Recruitingfilme zu besetzen.

Gerne verrät er in diesem Artikel, was einen einprägsamen und beeindruckenden Recruitingfilm ausmacht – und stellt die sechs wichtigsten Zutaten hierfür vor.

1. Klare Botschaft und Authentizität

Eine klare und authentische Botschaft ist ein wesentlicher Faktor für einen erfolgreichen Recruitingfilm. Indem Firmen-Tugenden angesprochen und die Aufgabenbereiche der Stelle beschrieben werden, kann das Interesse des Zuschauers geweckt werden. So wird beim Zuschauer eine realistische Erwartungshaltung geweckt. Schließlich geht es auch darum, genau diejenigen Kandidaten anzusprechen, die exakt zur angebotenen Stelle und dem Unternehmen passen.

Letztendlich verhindert das auch spätere Fluktuationen. Denn nur Bewerber, die wissen, was sie erwartet, werden nachher auch nicht enttäuscht werden. Ein ehrliches und realistisches Bild des Unternehmens schafft Vertrauen. Eine authentische Darstellung mit einer klaren Botschaft ist somit ein essenzieller Faktor für einen erfolgreichen Recruitingfilm.

2. Vorbereitung durch Medientraining

Ein weiterer Erfolgsfaktor bei der Erstellung von Recruitingfilmen ist die Vorbereitung der Menschen vor der Kamera. Durch ein Medientraining kann Geschäftsführern und Mitarbeitern die Aufregung vor der Kamera genommen und professionelles Auftreten trainiert werden. Ein solches Training ist bei manchen Agenturen bereits integriert, um unangenehme Situationen, in denen ein unprofessionell wirkender Geschäftsführer das Image des Unternehmens beeinträchtigen könnte, zu vermeiden.

Nicht zuletzt entscheidet der eigene Außenauftritt auch darüber, welche Bewerber ein Unternehmen anzieht. Wirkt ein Unternehmen unprofessionell, zieht es weniger karriereorientierte Fachkräfte an. Ein Medientraining kann helfen, vor der Kamera eine professionelle Leistung zu erbringen und sich auf den Dreh entsprechend vorzubereiten.

3. Visuelle Attraktivität

Auch eine ansprechende und visuell beeindruckende Darstellung kann einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg eines Recruitingfilms leisten. Schließlich macht es einen bedeutenden Unterschied, ob ein Film an richtiges Kino erinnert oder an ein hausgemachtes Smartphone-Video vom Handwerker nebenan. Eine aufmerksamkeitsstarke und ansprechende Visualisierung ist daher ein weiterer wichtiger Faktor, der bestenfalls in die Hände von einer professionellen Filmproduktionsfirma gelegt werden sollte.

4. Relevanz für den Bewerber

Ein Film, der die Bedürfnisse und Wünsche der Bewerber anspricht, wird besser funktionieren als einer, der nur das Unternehmen präsentiert. Sollte das Unternehmen zum Beispiel feste Arbeitszeiten und Bonuszahlungen anbieten, kann das Arbeitnehmer, die derzeit im Schichtdienst beschäftigt sind, überzeugen, über einen Arbeitgeberwechsel nachzudenken.

5. Emotionale Verbindung

Die Schaffung einer emotionalen Verbundenheit zwischen Unternehmen und Bewerbern ist ein weiterer wichtiger Faktor für den Erfolg eines Recruitingfilms. Indem Unternehmen beispielsweise ihre Unternehmenskultur und ihre gelebten Werte teilen, geben sie Bewerbern die Möglichkeit, sich entsprechend damit zu identifizieren. So kann potenziellen Bewerbern das Gefühl vermittelt werden, dass sie auch auf menschlicher Ebene zu dem Unternehmen und zur jeweiligen Stelle passen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie sich bewerben.

6. Einprägsames Ending

Ein einprägsames Ending ist genauso wie der Anfang in Recruiting-Filmen von großer Bedeutung, da es den Eindruck, den ein potenzieller Bewerber von einem Unternehmen hat, stark beeinflussen kann. Statistisch betrachtet kann sich der Zuschauer immer am besten an den Anfang und den Schluss eines Films erinnern. So können motivierende Musik, ein zusammenfassender Abschluss mit allen Vorteilen sowie ein einladendes Lächeln des Geschäftsführers am Ende Wunder bewirken. Ein Call-to-Action sollte dabei in keinem Fall fehlen – dieser soll potenzielle Kandidaten schließlich zur Bewerbung motivieren.

Über Julian Schneider:

Julian Schneider ist zusammen mit Dennis Keller und Steffen Weßler Gründer und Geschäftsführer der proMOTION pictures KWS GmbH. Die Marketingexperten sorgen mit professionellen Videos dafür, dass die Produkte und Dienstleistungen ihrer Kunden für den Betrachter unvergesslich werden. Weitere Informationen dazu unter: https://promotion-pictures.de/

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