Pflegebranche kämpft mit massivem Mitarbeitermangel: So sollten Betriebe jetzt handeln

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Pflegebranche kämpft mit massivem Mitarbeitermangel: So sollten Betriebe jetzt handeln

Die Pflegebranche kämpft seit Jahren mit einem massiven Mitarbeitermangel. Schon jetzt sind etliche Stellen in der Pflege unbesetzt – und die Situation spitzt sich täglich weiter zu. Doch was können Betriebe tun, um dem Mangel entgegenzuwirken?

Die Pflege in Deutschland steht unter Druck. Denn durch den demografischen Wandel wird die Zahl der Pflegebedürftigen in den kommenden Jahren steigen, während die Zahl der Pflegekräfte weiter abnehmen wird. Die Folgen: Überlastete Mitarbeiter, fehlende Qualität in der Pflege, lange Wartezeiten für Patienten und ein deutlicher Mitarbeitermangel. Betroffen sind vor allem Krankenhäuser, Altenheime und ambulante Pflegedienste. Betriebe in der Pflegebranche müssen jetzt aktiv handeln, um den akuten Mitarbeitermangel zu bekämpfen. Der folgende Ratgeber beleuchtet die aktuelle Situation in der Pflege und verrät, was Betriebe unternehmen sollten, um ihre Lage nachhaltig zu verbessern.

Mitarbeitermangel: Ursachen in der Pflegebranche

Die Ursachen des Mitarbeitermangels in der Pflegebranche sind vielfältig. Einer der Hauptgründe ist der demografische Wandel. Die Zahl der älteren Menschen steigt stetig an und damit auch die Nachfrage nach Pflegeheimen und Seniorenwohnungen. Zusätzlich zu den steigenden Ansprüchen an die Pflegequalität sorgt dies für einen zusätzlichen Bedarf an Pflegekräften.

Weitere Ursachen für den Mitarbeitermangel in Pflegebereich sind unter anderem die schlechten Arbeitsbedingungen in der Branche. Die Arbeit in der Pflege ist hart, belastet die Menschen psychisch und körperlich und wird deshalb von vielen abgelehnt – oder bestenfalls als Nebenjob angesehen. Aufgrund dieser Faktoren wechseln viele Pflegekräfte nach kurzer Zeit den Job und verschärfen den bereits jetzt akuten Mitarbeitermangel dadurch zusätzlich.

Folgen des Mitarbeitermangels für Betriebe und Pflegekräfte

Der massive Mitarbeitermangel in der Pflegebranche hat weitreichende Folgen für die Betriebe. Viele Einrichtungen beklagen unterbesetzte Schichten und können nicht alle Leistungen anbieten, die von ihren Patienten benötigt werden. Die Folge sind mitunter eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten durch die Pflegebetriebe.

Ebenso kommt es häufig zu Verzögerungen bei der Terminvergabe, da Einrichtungen oft nicht ausreichend Personal haben, um alle Anfragen zu bearbeiten. Daher müssen die Pflegebetriebe sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich Prioritäten setzen und bestimmte Patientengruppen bevorzugt behandeln.

Der Mitarbeitermangel an Fachkräften in der Pflegebranche hat jedoch nicht nur für die Betriebe schwerwiegende Konsequenzen. Auch die Pflegekräfte selbst leiden unter der Situation. Sie sehen sich unter anderem mit einer erhöhten Arbeitsbelastung konfrontiert, die sich auf ihr Privatleben und ihr psychisches Wohlbefinden auswirkt. Gleichzeitig steigt dadurch auch ihre Fehleranfälligkeit in der Ausübung ihrer Tätigkeit.

Max Grinda bekämpft den Mitarbeitermangel in der Pflegebranche

Max Grinda hat es sich mit der FM Consulting GmbH zur Aufgabe gemacht, dem Mitarbeitermangel in der Pflegebranche entgegenzuwirken.

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Auch ein höheres Risiko des Burn-outs besteht bei Mitarbeitern mit hohem Arbeitsaufkommen und gleichzeitig schlechter Bezahlung. Viele Mitarbeiter in der Pflegebranche leisten sehr viel mehr, als ihr Job eigentlich erfordern würde – aber sie werden nicht angemessen entlohnt und haben oft keinen Zugang zu dringend benötigter Unterstützung.

Handlungsempfehlungen für Pflegebetriebe

Insbesondere müssen bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden, um den Mitarbeitermangel zu bekämpfen: Bessere Bezahlung und flexible Arbeitszeitmodelle können helfen, mehr Fachkräfte anzuziehen und zu halten. Darüber hinaus sollten Einrichtungen gezielter auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen – etwa durch Schulungsmöglichkeiten oder verbesserte Unterstützung im Arbeitsalltag – um sicherzustellen, dass sie motiviert bleiben und effektiv arbeiten.

Auch mit Blick auf den dringend benötigten Nachwuchs tragen Maßnahmen im Bildungsbereich dazu bei, den Mitarbeitermangel in der Pflegebranche zu bekämpfen. Hierzu gehören etwa die Förderung von Ausbildungsprogrammen sowie die Entwicklung spezieller Weiterbildungsmaßnahmen für Pflegekräfte. Ziel muss es sein, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich junge Menschen für eine Karriere in der Pflege entscheiden und darin gefördert werden. Nur mit einem derart breit angelegten Ansatz lässt sich der Mitarbeitermangel in der Pflegebranche effektiv bekämpfen.

Fazit zum Mitarbeitermangel in der Pflegebranche

Der Mitarbeitermangel in der Pflegebranche stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Unternehmen, aber auch für die Pflegekräfte selbst dar. Es ist unerlässlich, zeitnah nach Lösungen zu suchen, um den Mangel an qualifizierten Fachkräften auszugleichen und den Arbeitsplatzbedarf zu decken. Hierfür dürfen sich die Pflegebetriebe jedoch nicht auf die Politik und Hilfe von außen verlassen – vielmehr müssen sie das Heft selbst in die Hand nehmen und dabei innovative Wege gehen. Nur so kann es gelingen, geeignete Arbeitsumgebungen zu schaffen und mehr Fachkräfte zu gewinnen.

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